Gespräch mit Margarete Stöcker

Ein Team mit besonderen Fähigkeiten

Liebe Frau Stöcker, ich freue mich, dass ich Sie heute persönlich kennen lernen darf. Vielen Dank für den herzlichen Empfang in Ihrem Institut.

Die Begrüßung durch Ihre hübsche Dalmatiner Hündin und Co-Referentin Sina, war für mich, als Mensch mit respektvollem Distanzverhalten zu Hunden, eine klitzekleine Herausforderung.

Bei meiner Ankunft im Institut war Sina aufgeregt und hat mich als erstes begrüßt. 

 

Klar ist, Sina und ich sind ein Team. Wenn immer möglich begleitet sie mich, auch auf beruflichen Reisen. Wir sind innerhalb Deutschlands viel unterwegs. Sina ist ein Globetrotter-Hund. Viele Hotels, die ich mit Ihr in den unterschiedlichen Städten häufiger bewohne, erkennt sie wieder. 

 

Sie ist also auch bei Seminaren und Schulungen dabei? Wie empfinden das Ihre Teilnehmer und wie fühlt sich Sina?

 

Sina ist immer dabei, wenn es möglich ist. In Krankenhäusern sind Hunde nicht erlaubt und wenn es durch den Auftraggeber nicht erwünscht ist oder es für Sina nicht vorteilhaft ist, bleibt sie im "Home-Office".

Die Teilnehmer reagieren aber immer sehr positiv. Sina ist eine prima Türöffnerin, vielmehr eine Herzensöffnerin. Das Eis ist binnen Sekunden gebrochen, wenn Sie durch den Raum läuft und die Teilnehmer begrüßt und sich dann gemütlich in eine Ecke legt.  Außerdem unterstützt sie mich bei meiner Arbeit, denn Sina hat eine gut funktionierende innere Uhr. Wenn wir gemeinsam im Seminar sind, steht sie passend zu den Pausen auf und erinnert mich an das Einhalten der kurzen Unterbrechungen.

Zum Ende eines Seminartages, wenn sich die Teilnehmer mit Klopfen oder Klatschen bedanken, kommt Sina nach vorne zu mir, in die Mitte des Raums und holt sich ihren Applaus als Co-Referentin ab.

 

Herrlich! 

Als ich in Ihrem Institut Fortbildungvorort zur wingwave®-Ausbildung mit

Dirk W. Eilert war, gab es keine passende Gelegenheit, aber heute möchte ich nachholen Ihnen zu sagen: Ich bewundere das, was Sie bislang erreicht haben. Wie zielstrebig Sie sich in Ihrem Arbeitsleben aus- und weitergebildet haben und Ihre Vita, die sich hervorragend liest. Und jetzt haben Sie auch noch Ihr eigenes Praxislehrbuch für Heilpraktiker auf den Markt gebracht. Meinen respektvollen Glückwunsch zu diesem "dicken Ding"!  

Vielen Dank. Ich beginne mit dem Buch. Über die Anfrage des Haug Verlages, dieses Buch zu schreiben, habe ich mich natürlich gefreut und ich habe es mit viel Herzblut getan. Vor allem als ich vom Verlag grünes Licht erhielt, das Lehrbuch nach meinen Vorstellungen zu schreiben. Für mich war wichtig und unumgänglich, dass das Buch zum Lernen und inhaltlichen Verstehen ein besonders anschauliches und modernes Exemplar werden sollte. Mit der hohen Anzahl an erklärenden Abbildungen, Tabellen und Mindmaps ist das sehr gut gelungen. 

An dieser Stelle kann ich sagen, dass es für mich ein unglaublich schönes Gefühl ist, in eine Buchhandlung zu gehen und mein eigenes "Werk"aus dem Regal zu ziehen.

 

Das glaub ich Ihnen gerne und kann es mir gerade spürbar vorstellen. Schon beim Zuhören habe ich bereits eine wohlige Gänsehaut.

 

Zu meiner Berufslaufbahn darf ich sagen, dass ich ein Fortbildungsjunkee bin und das Lernen liebe. Weiterbildung gehört für mich zum Leben und macht mich zufrieden. Ich bin immer einen Schritt weiter gegangen und viele Türen haben sich nach und nach für mich geöffnet.

 

Liebe Frau Stöcker, die Unterhaltung mit Ihnen ist sehr herzlich und ich fühle mich wohl in Ihrem Institut. Verbergen kann ich eine leichte Unsicherheit jedoch nicht.

 

Was kann ich tun, dass Sie sich sicher fühlen?

 

Sie müssen nichts tun, meine Unsicherheit liegt nur an Ihrer besonderen Fähigkeit, meine Mimik zu deuten und meine Emotion zu erkennen.

 

Sie sprechen von Mimikresonanz®?

 

 

Richtig. Sie haben die Methode, begründet durch Dirk W. Eilert, in die "Mimikresonanz® für Menschen mit Demenz" weiter entwickelt. Deutschlandweit gibt es niemand neben Ihnen, der in dieser Methode mit Demenzkranken arbeitet, beziehungsweise Pflege- und Betreuungspersonal ausbilden kann. Können Sie bitte erklären wie die Methode funktioniert? Sicher verschwindet dann auch meine Unsicherheit ;-)

 

Bei Mimikresonanz® geht es um Empathie. Beim Entstehen einer Emotion zeigt unser Gehirn über Gesichtsmuskeln sogenannte Mikroexpressionen

(40 - 500 ms), die durch das limbische System gesteuert und damit nicht beeinflussbar sind. Oft ist uns nicht bewusst, dass wir sie zeigen. Das ist zum Beispiel das Zusammenziehen der Augenbrauen, die gekräuselte Stirn, das Schürzen der Oberlippe und rümpfen der Nase.

 

Welche Vorteile erleben Sie für Pflegepersonal von an Demenz erkrankten Menschen?

 

Im Pflegealltag ist gerade wegen der sehr kurzen Pflege- und Kontaktzeit mit den Erkrankten und wegen der fehlenden Mitteilungsmöglichkeiten von Demenzerkrankten jedes Signal auf eine Emotion hilfreich. Wer sich in der Mimikresonanz® übt, ist in der Lage empathisch und sensibel mit Patienten umzugehen.

 

Das ist sehr interessant und ich stelle mir vor, dass dieser sensible Umgang nicht nur für Pflegepersonal wertvoll ist.

 

Die Methode ist da wertvoll und nützlich, wo Kommunikation eine übergeordnete Rolle spielt. In Verkaufsgesprächen, für Führungskräfte in ihren Gesprächen mit Mitarbeitern, in der Partnerschaft zur Konfliktvermeidung. Da, wo Empathie miteinander von Vorteil ist.

 

Liebe Frau Stöcker, ich danke Ihnen für das Gespräch, ich habe viel gelernt und es hat mir Spaß gemacht. Ihr nächster Termin wartet bereits im Nachbarzimmer, ich möchte Sie nicht aufhalten. Aber erst soll Sina, als Co-Referentin Ihren Beifall in Form einer kleinen Käsescheibe von unserem leckeren Frühstücksbrötchen erhalten.

Wuff!!

Details zur Mimikresonanz® und Margarete Stöcker auf www.fortbildungvorort.de